VMware Tools

Zur besseren Interaktion zwischen  Ihrer VM und dem beherbergenden VMware-ESX-Host sowie zur besseren Darstellung der grafischen Konsole ihrer VM im vShere Client wird dringend angeraten die sogenannten VMware Tools zu installieren. Es handelt sich hierbei um ein Paket von VMware-optimierten Treibern u.a. für die Grafik, Maus und Netzwerkschnittstelle.

Dieses Treiberpaket steht sowohl unter Linux als auch unter Windows zur Verfügung.

Hinweis: Fragen hierzu beantworten wir ihnen gerne unter der Adresse vmware∂atis.uke.de.

Die Original-Anleitung von VMware finden Sie unter dem Link http://www.vmware.com/pdf/vsphere4/r41/vsp_41_vm_admin_guide.pdf in dem Kapitel 8 "Installing and Upgrading VMware Tools" ab Seite 117.

 

 

 

Installation unter Windows

  • Um die VM-Ware Tools auf der gewünschten Maschine zu installieren,
    müssen Sie auf VMware Tools aktualisieren klicken.

 

  • Es öffnet sich dieses Fenster, wählen Sie hier Interaktives Upgrade und klicken Sie auf UPGRADE.

 

  • Öffnen Sie jetzt die Remote Console.

 

  • Auf ihrer Maschine angekommen, öffnen Sie den Explorer und gehen zu “Dieser PC
  • Dort ist ein DVD-Laufwerk mit den VMware Tools gemountet.
    Wählen Sie dieses aus.

  • Wenn sich der Ordner geöffnet hat, klicken Sie per Doppelklick auf “setup64“ oder führen Sie es per “Rechtsklick“ als Administrator ausführen aus.

 

  • Wählen Sie in diesem Fenster “Ja“ aus.

 

  • Der Installations-Assistent sollte sich geöffnet haben, dort klicken Sie zunächst auf “Weiter“.

 

  • Wählen Sie den Setuptyp “Standard“ aus und klicken Sie auf “Weiter“.

 

  • Nun ist die Installation bereit, wählen Sie “Installieren“ aus.

 

  • Die Installation sollte jetzt laufen.

 

  • Zum Schluss, müssen Sie den Setup-Assistenten noch Fertig stellen.

Installation unter Linux

 

 

unter Linux können Sie wie oben unter Windows beschrieben die VMware Tools-CD einlegen und diese dann ggfs. mounten. Auf der CD befindet sich die Datei VMwareTools-<VERSION>.tar.gz. Kopieren sie sich diese Datei nach z.B. /tmp

 
mount /dev/cdrom /mnt -ro
cp /mnt/VMwareTools*.tar.gz /tmp
umount /mnt 

Alternativ können Sie die Datei auch vom FTP-Server der ATIS holen:
sie liegt unter dem Pfad ftp://ftp.ira.uka.de/pub/VMware/vmware-tools/linux/.
Dort die Datei VMwareTool-latest.tar.gz. ("cd /tmp;  wget ftp://ftp.ira.uka.de/pub/VMware/vmware-tools/linux/VMwareTools-latest.tgz").

Packen Sie das Archiv aus und starten Sie das Installationsprogramm:

      
  cd /tmp/ 
  wget ftp://ftp.ira.uka.de/pub/VMware/vmware-tools/linux/VMwareTools-latest.tgz
  tar fxvz VMwareTools-latest.tgz 
  cd vmware-tools-distrib/
  ./vmware-install.pl -d  
  cd ..
  rm -rf VMwareTools-latest.tgz vmware-tools-distrib/

Folgen Sie den Anweisungen, in der Regel brauchen die vorgegebenen Antworten nur mit <ENTER> bestätigt werden.
Der optionale Schalter "-d" beim Aufruf von "vmware-install.pl" unterdrückt jegliche Nachfrage.

Sollten Sie eine Linux-Distribution verwenden, die nicht offiziell von VMware unterstützt wird, wird On-the-Fly versucht die entsprechenden Kernelmodule zu kompilieren. Dazu benötigen Sie mindestens den gcc, die binutils und die kernel-header- und kernel-develop-Pakete, die Sie über die Paketverwaltung ihrer Distribution einspielen.
Im Laufe des Installationsprogramms werden Sie gefragt, ob das Script vmware-config-tools.pl gleich mit aufgerufen werden soll. Tun Sie dies, schliessen Sie die Installation ab und rebooten Sie Ihre VM. 

Deutlich komfortabler wird dies, wenn sie eine Linux-Version verwenden, die die freien open-vm-tools in ihrem Repository mitbringen. Diese sollten sie unbedingt dann auch verwenden! Sie müssen sich dann keinerlei Gedanken mehr bei Kernel Updates machen. Dieser Weg wird auch offiziell von VMware so empfohlen. Eine Übersicht der unterstützten Distributionen finden sie auf der Seite https://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&cmd=displayKC&externalId=2073803